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wenngleich Farbe nicht alles ist ...

.. ist ohne Farbe doch alles nichts !

Denn Farbe beeinflusst erheblich unser Wohlbefinden: Gelb macht uns heiter, Blau vermittelt Ruhe, Grün ist ein anderer Ausdruck für Ausgeglichenheit, Rot belebt, Weiss fördert die Kontemplation, usw.

Jeder Mensch bevorzugt andere Töne. Und im Laufe eines Lebens wechselt man sogar seine Farbvorlieben mehrere Male. Wer früher zum Beispiel starke, reine Töne bevorzugt hat, setzt im reiferen Alter plötzlich auf Pastelltöne, weil er deren Zurückhaltung schätzt.

Ob beim Anstrich, bei farbigen Wandbelebungen oder Tapeten, bei Lackierungen oder dem Teppichboden: Farbe im Wohnraum muss deshalb immer ganz nah auf die Vorlieben seiner Bewohner abgestimmt werden.
So, wie wir es für Sie tun.

Und dabei stellen wir uns nicht nur auf Ihre Lieblingsfarben, sondern auch auf Ihren Lieblingsstil ein. Gediegen-gemütlich oder sonnig-heiter, elegant- repräsentativ oder luftig-leicht: Für jeden Geschmack stellen wir Ihnen den passenden räumlichen Rahmen zusammen!

Und wem das alles mit der Farbigkeit von heute zu bunt wird, der kommt auf das klassische Weiss zurück. Denn ist nach der Farbenlehre Weiss nicht die Summe aller Farben, die "Ultima Ratio"?

Farbenliebe

Leuchtend, kraftvoll, klar und köstlich
Flimmernd, schimmernd, matt und festlich
Still und sanft, schrill und phantastisch
Flirrend, gleissend, knallig, saftig
Fruchtig, feurig, fad und prächtig
Wolkig, wässern, fett und mächtig.
Streng gefasst, frech konturiert
Gut gemalt, klar markiert
Gravitätisch, geheimnisvoll, heiter und so weiter.
Gepinselt, gestrichelt, gepunktet
Gekratzt, geschabt, gefunkelt
Geschmiert, gedruckt, gegossen
Glänzend, klingend – genossen.


Was ist Farbe?

Der Naturwissenschaftler meint hierzu:

Farbe ist eine objektiv mess- und quantifizierbare Eigenschaft von Dingen der Außenwelt. Eine objektivierbare Erscheinung der Welt, in der wir leben. Rot hat 750nm (Nanometer), Grün 550nm und Blauviolett etwa 400nm. Diese "sichtbare Oktave" ist nur ein kleiner Teil des gesamten elektromagnetischen Wellenspektrums und halt der, auf den unsere Augen ansprechen. Es kommen noch Infrarot, Radiowellen, Ultraviolett, Röntgen- und Gammastrahlen hinzu, die sich alle nur quantitativ (durch die Wellenlänge) vom sichtbaren Licht unterscheiden. Qualitativ ist es das gleiche.

Der Geisteswissenschaftler hierzu:

Farbe ist eine subjektiv-individuelle Wahrnehmung. Eine "innere" (seelische) Größe, die sich eher zufällig an einem äußeren Reiz entfaltet. Es ist eine ähnlich elementare Wahrnehmungsgröße für das Auge wie der Ton für das Gehör. Hier erhebt sich das große (und bis dato noch nicht befriedigend gelöste) Problem: Wie wird aus einer durch ein Außending ausgelösten Wahrnehmung eine innerliche Empfindung, ein Gefühl, eine subjektive Reaktion?
Hier haben wir das berühmte psycho-physische Problem, an dem die Philosophen seit Kant bis ins 20. Jahrhundert herumgedacht haben, ohne es so recht zu lösen.

Und Pragmatiker finden:

Weder der objektive noch der subjektive Standpunkt können so ganz überzeugen. In einer Art Hegel'scher Dialektik in praxi suche man sich einen Gesichtspunkt, von dem aus der objektive und der subjektive Standpunkt als zwei Seiten derselben "Medaille" durchgehen könnten. Den Rest an fehlender Erkenntnistheorie ("was ist die Medaille?") liefert die Lebenserfahrung im praktischen Umgang mit der Farbe. Mehr dazu ...

© 2006 Christophsbad Göppingen

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